der erste schnee fiel in wien im oktober 2003. inzwischen haben wir bald mitte märz und es liegt immer noch schnee. schlimmer noch: es ist, zumindest für diese woche, angeblich kein ende in sicht.
das heisst, dass wir jetzt seit tatsächlich sechs monaten winter haben. das ist ein halbes jahr. ein halbes jahr !
ich habe den winter verflucht, beschimpft, weggewünscht, weggeschickt. jetzt bleibt nur noch eines zu tun: betteln.
bittebitte, lieber winter, geh weg. es ist genug. nein, es ist mehr als genug. es ist zuviel. die menschen in meinem umfeld kriegen es nicht mehr auf die reihe. sie werden trübsinnig und melancholisch und neigen dazu alles zu dramatisieren. und das schliesst mich mit ein. wir brauchen die sonne und ihre wärme. wir müssen langsam die enge der rollkragenpullis und dicken jacken wieder loswerden. ich verspreche dir, dass wir uns am ende des sommers wieder auf dich freuen werden. auf den knirschenden schnee unter unseren füssen, auf schneeflocken bei nacht im licht der strasselaterne, auf kuschelige abende am sofa. auf den versuch, ein volles punschhäferl mit fäustlingen zu halten. wir werden an dich denken, wenn wir im sommer schwitzen und uns viel zu heiss ist. dann werden wir dich vermissen und nur das beste über dich zu berichten wissen.
aber jetzt hatten wir erstmal genug von alldem. jetzt steht uns der sinn nach sonne und nach frühlingsgefühlen. nach knospenden blümchen und nach gekühltem eistee. und auch nach "schatz, neute nicht, es ist einfach viel zu heiss für jegliche körperliche betätigung."
deshalb, lieber winter: die woche noch. das kriegen wir noch gebacken, das stehen wir noch durch. aber danach ist schluss. geht das ? würde sich das machen lassen ? bitte. ich bitte dich. von mir aus auch auf knien...
das heisst, dass wir jetzt seit tatsächlich sechs monaten winter haben. das ist ein halbes jahr. ein halbes jahr !
ich habe den winter verflucht, beschimpft, weggewünscht, weggeschickt. jetzt bleibt nur noch eines zu tun: betteln.
bittebitte, lieber winter, geh weg. es ist genug. nein, es ist mehr als genug. es ist zuviel. die menschen in meinem umfeld kriegen es nicht mehr auf die reihe. sie werden trübsinnig und melancholisch und neigen dazu alles zu dramatisieren. und das schliesst mich mit ein. wir brauchen die sonne und ihre wärme. wir müssen langsam die enge der rollkragenpullis und dicken jacken wieder loswerden. ich verspreche dir, dass wir uns am ende des sommers wieder auf dich freuen werden. auf den knirschenden schnee unter unseren füssen, auf schneeflocken bei nacht im licht der strasselaterne, auf kuschelige abende am sofa. auf den versuch, ein volles punschhäferl mit fäustlingen zu halten. wir werden an dich denken, wenn wir im sommer schwitzen und uns viel zu heiss ist. dann werden wir dich vermissen und nur das beste über dich zu berichten wissen.
aber jetzt hatten wir erstmal genug von alldem. jetzt steht uns der sinn nach sonne und nach frühlingsgefühlen. nach knospenden blümchen und nach gekühltem eistee. und auch nach "schatz, neute nicht, es ist einfach viel zu heiss für jegliche körperliche betätigung."
deshalb, lieber winter: die woche noch. das kriegen wir noch gebacken, das stehen wir noch durch. aber danach ist schluss. geht das ? würde sich das machen lassen ? bitte. ich bitte dich. von mir aus auch auf knien...
08. März 2004, Rubrik: just
so sehr ich am ende der ersten staffel euch geseufzt habe und vielleicht mehr erwartet hätte ... morgen beginnt die zweite staffel von 24 und: ja, ich bin jetzt schon ganz aufgeregt.
oh mann, morgen gehts los und gerade jetzt ist es der richtige zeitpunkt, den alltag und das leben auch ohne mein grossartiges zutun laufen zu lassen. ich konzentriere mich also auf 24 und hoffe, dass der winter vorbei ist, bis jacks tag vorbei ist.
oh mann, morgen gehts los und gerade jetzt ist es der richtige zeitpunkt, den alltag und das leben auch ohne mein grossartiges zutun laufen zu lassen. ich konzentriere mich also auf 24 und hoffe, dass der winter vorbei ist, bis jacks tag vorbei ist.
08. März 2004, Rubrik: likes
vor ein paar wochen kam ich eines nachts aus einer bar. und weil man nicht nur von drinks leben kann, organisierte sich mein begleiter beim nahegelegenen würstelstand ein hot dog, während ich zum nahegelegenen zigarettenautomat stapfte.
diese automaten bieten ja weitaus weniger auswahl als eine trafik und seit ich vor einiger zeit aufgehört habe, stur eine marke zu rauchen und bei jedem kauf aufs neue entscheide, worauf ich gerade lust habe, beansprucht der kauf einer neuen schachtel immer ein bisschen zeit.
deshalb stand ich also vor dem gerät, betrachtete die wahltasten mit den abbildungen der zigarettenschachtel drauf und überlegte, als ein junger kerl kam, sich einen schritt entfernt von mir aufstellte und die münzen in seiner hand zählte.
m: "weisst du denn, was du willst ?"
k: "ja, weiss ich."
m: "dann darfst du vor, ich muss nämlich noch überlegen."
k: "vielen dank, gerade erst mit rauchen angefangen ?"
m: "nein. aber zwanzig zigaretten können ewig dauern, wenn man die falschen aussucht."
er grinste, steckte sein kleingeld wieder in die hosentasche, nahm einen zehn euro schein aus der hinteren tasche und steckte ihn in den automaten. und der spuckte diesen in der sekunde wieder aus.
der kerl seufzte kurz, griff sich den schein und steckte ihn geduldig wieder in die dafür vorgesehen öffnung. und der automat spuckte den schein sofort wieder aus, was ungefähr so aussah, als würde er ihm die zunge zeigen.
ohne ein wort zu sagen, griff ich nach dem schein, faltete ihn ein wenig der länge nach, lächelte dabei den kerl freundlich an, steckte den schein in das gerät, erkundigte mich nach der marke seiner wahl, drückte auf die taste und machte einen schritt zurück, damit der kerl seinen einkauf aus dem schacht holen konnte.
er lachte, sagte "ah, eine frau mit erfahrung. vielen dank und schönen abend !" und ging.
die kleinen problemchen zu handhaben, die der alltag so bereit hält, ist keine grosse sache für mich. und da helfe ich auch gern und jederzeit, auch vollkommen ungefragt. ich kann streikende kopierer und faxgeräte überreden wieder ihren job zu machen, an handies herumspielen, die irgendwer leichtfertig verstellt hat, gurken- und alle ähnlichen gläser aufbekommen und all diese dinge. ich kann das, weil ich im laufe der zeit immer mal wieder mit solchen dingen konfrontiert war und mich dann alleine so lange spielte und so lange herumprobierte, bis ich den dreh raus hatte. (bis auf das öffnen von gläsern. denn das habe ich tatsächlich bei der cosby show gelernt.)
und auch was emotionale dinge betrifft, will ich meine fehler alleine machen. ich will meine eigenen rennen laufen und selbst über die hürden springen.
aber ich bin schlecht darin, meinen freunden zuzugestehen, dass sie das auch dürfen und sollen. wenn ich sie in einen krise sehe, will ich ihre entscheidungen treffen oder ihnen zumindest verbieten, sich - in meinen augen - ganz klar falsch zu entscheiden. ich will sie durch ihr rennen tragen, sie hochheben und über ihre hürden drüberschmeissen.
heute mittag konnte ich mich dann doch selbst wiedermal nicht davon abhalten, doch meinen senf zu einer sache abzugeben. und eigentlich war es nicht nur senf, sonder eher senf, ketchup, majonaise, bbq sauce, sour cream dip und joghurt dressing.
ich versprech dir es wird gut
es braucht mehr als wille und mut
und ich schwör dir es wird passen
was man nicht will kann man einfach lassen
diese automaten bieten ja weitaus weniger auswahl als eine trafik und seit ich vor einiger zeit aufgehört habe, stur eine marke zu rauchen und bei jedem kauf aufs neue entscheide, worauf ich gerade lust habe, beansprucht der kauf einer neuen schachtel immer ein bisschen zeit.
deshalb stand ich also vor dem gerät, betrachtete die wahltasten mit den abbildungen der zigarettenschachtel drauf und überlegte, als ein junger kerl kam, sich einen schritt entfernt von mir aufstellte und die münzen in seiner hand zählte.
m: "weisst du denn, was du willst ?"
k: "ja, weiss ich."
m: "dann darfst du vor, ich muss nämlich noch überlegen."
k: "vielen dank, gerade erst mit rauchen angefangen ?"
m: "nein. aber zwanzig zigaretten können ewig dauern, wenn man die falschen aussucht."
er grinste, steckte sein kleingeld wieder in die hosentasche, nahm einen zehn euro schein aus der hinteren tasche und steckte ihn in den automaten. und der spuckte diesen in der sekunde wieder aus.
der kerl seufzte kurz, griff sich den schein und steckte ihn geduldig wieder in die dafür vorgesehen öffnung. und der automat spuckte den schein sofort wieder aus, was ungefähr so aussah, als würde er ihm die zunge zeigen.
ohne ein wort zu sagen, griff ich nach dem schein, faltete ihn ein wenig der länge nach, lächelte dabei den kerl freundlich an, steckte den schein in das gerät, erkundigte mich nach der marke seiner wahl, drückte auf die taste und machte einen schritt zurück, damit der kerl seinen einkauf aus dem schacht holen konnte.
er lachte, sagte "ah, eine frau mit erfahrung. vielen dank und schönen abend !" und ging.
die kleinen problemchen zu handhaben, die der alltag so bereit hält, ist keine grosse sache für mich. und da helfe ich auch gern und jederzeit, auch vollkommen ungefragt. ich kann streikende kopierer und faxgeräte überreden wieder ihren job zu machen, an handies herumspielen, die irgendwer leichtfertig verstellt hat, gurken- und alle ähnlichen gläser aufbekommen und all diese dinge. ich kann das, weil ich im laufe der zeit immer mal wieder mit solchen dingen konfrontiert war und mich dann alleine so lange spielte und so lange herumprobierte, bis ich den dreh raus hatte. (bis auf das öffnen von gläsern. denn das habe ich tatsächlich bei der cosby show gelernt.)
und auch was emotionale dinge betrifft, will ich meine fehler alleine machen. ich will meine eigenen rennen laufen und selbst über die hürden springen.
aber ich bin schlecht darin, meinen freunden zuzugestehen, dass sie das auch dürfen und sollen. wenn ich sie in einen krise sehe, will ich ihre entscheidungen treffen oder ihnen zumindest verbieten, sich - in meinen augen - ganz klar falsch zu entscheiden. ich will sie durch ihr rennen tragen, sie hochheben und über ihre hürden drüberschmeissen.
heute mittag konnte ich mich dann doch selbst wiedermal nicht davon abhalten, doch meinen senf zu einer sache abzugeben. und eigentlich war es nicht nur senf, sonder eher senf, ketchup, majonaise, bbq sauce, sour cream dip und joghurt dressing.
ich versprech dir es wird gut
es braucht mehr als wille und mut
und ich schwör dir es wird passen
was man nicht will kann man einfach lassen
06. März 2004, Rubrik: mein hoch und mein tief
die neptunes kriegen mich doch immer wieder dran. "she wants to move" muss jetzt definitiv sofort totgehört werden. und dann warte ich ungeduldig auf den 22. märz, denn da kommt die neue n.e.r.d cd "fly or die" auf den markt.
05. März 2004, Rubrik: likes
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es gibt phasen im leben, da läuft eigentlich alles ganz gut und dennoch fühlt es sich nicht so an. so eine phase habe ich gerade. und ich kann leider überhaupt nicht sagen, ob ich gerade zu emotional bin und überdramatisiere. oder ob ich, aus mir bisher unbekannten gründen, ärger provoziere. ob ich vielleicht mit dingen, die schon immer so waren, jetzt plötzlich nicht mehr einverstanden bin und gewisse leute aber auch nicht wissen können, dass ich jetzt unzufrieden bin. oder vielleicht das schon erkennen, aber natürlich nicht wissen, warum eigentlich. meine eigenen emotionen traue ich gerade gar nicht, denn die stellen mir ein bein, sobald sie nur eine chance dazu sehen.
also habe ich am nachmittag mit s. telefoniert. der mir zuhörte und ein paar richtige und kluge dinge sagte. und mir zuhörte. aufmerksam zuhörte. interessiert zuhörte. das allein machte es schon besser.
dann rief ich m. in einer ganz anderen sache an. und als ich schon sagte: "ok, dann sieh dir das an und wir hören oder lesen uns, ciao!" sagte er: "nein, moment mal. wie gehts dir denn eigentlich?" und auch er hörte zu und auch er sagte kluge und richtige dinge. und er hörte zu. aufmerkam. und interessiert. das machte es schon viel besser.
und mitten in dem gespräch, läutete die zweite leitung. "hi, ich bin's. l." - "wer?" - "l." - "oh mein gott, bist du in wien ?" - "ja und ich bin bei dir ums eck. ich komm kurz rauf."
wenn ich mich besonders freue jemanden zu sehen, laufe ich oft auf die leute zu und springe sie an. wenn die leute schnell genug schalten, um mich aufzufangen, ist das von vorteil. wenn aber jemand schon die arme ausbreitet und auf den sprung wartet, während du noch auf ihn zuläufst, hat das ein bisschen was von nach hause kommen.
mich hätte heute schon ein simples mail von ihm rausgerissen. weil ich in den letzten tagen oft an ihn und auch an i. gedacht habe.
m.: "was machst du denn in wien ?"
l.: "ich hab am sonntag einfach den flieger genommen und bin hergeflogen. hab keinem was davon gesagt. und jetzt flash ich die leute, indem ich einfach anläute und vor der tür stehe."
dazu dieses furchtbar spitzbübische grinsen und bei der verabschiedung ein herzliches in den arm nehmen und schon ist alles noch besser.
menschen ohne sexuellen hintergrund zu lieben, für das, was und wer sie sind, ist ein umwerfendes gefühl. ein süchtig machendes gefühl. das beste gefühl schlechthin.
also habe ich am nachmittag mit s. telefoniert. der mir zuhörte und ein paar richtige und kluge dinge sagte. und mir zuhörte. aufmerksam zuhörte. interessiert zuhörte. das allein machte es schon besser.
dann rief ich m. in einer ganz anderen sache an. und als ich schon sagte: "ok, dann sieh dir das an und wir hören oder lesen uns, ciao!" sagte er: "nein, moment mal. wie gehts dir denn eigentlich?" und auch er hörte zu und auch er sagte kluge und richtige dinge. und er hörte zu. aufmerkam. und interessiert. das machte es schon viel besser.
und mitten in dem gespräch, läutete die zweite leitung. "hi, ich bin's. l." - "wer?" - "l." - "oh mein gott, bist du in wien ?" - "ja und ich bin bei dir ums eck. ich komm kurz rauf."
wenn ich mich besonders freue jemanden zu sehen, laufe ich oft auf die leute zu und springe sie an. wenn die leute schnell genug schalten, um mich aufzufangen, ist das von vorteil. wenn aber jemand schon die arme ausbreitet und auf den sprung wartet, während du noch auf ihn zuläufst, hat das ein bisschen was von nach hause kommen.
mich hätte heute schon ein simples mail von ihm rausgerissen. weil ich in den letzten tagen oft an ihn und auch an i. gedacht habe.
m.: "was machst du denn in wien ?"
l.: "ich hab am sonntag einfach den flieger genommen und bin hergeflogen. hab keinem was davon gesagt. und jetzt flash ich die leute, indem ich einfach anläute und vor der tür stehe."
dazu dieses furchtbar spitzbübische grinsen und bei der verabschiedung ein herzliches in den arm nehmen und schon ist alles noch besser.
menschen ohne sexuellen hintergrund zu lieben, für das, was und wer sie sind, ist ein umwerfendes gefühl. ein süchtig machendes gefühl. das beste gefühl schlechthin.
04. März 2004, Rubrik: likes
nur weil ich nich pausenlos erkläre, warum ich was wie mache, muss das nicht automatisch heissen, dass ich mir überhaupt nichts denke, bei den dingen, die ich so tue.
gruppen machen mich wahnsinnig. gruppenzwang macht mich noch wahnsinniger. menschen, die nicht sagen können, wenn sie ein problem haben und statt dessen herumdrucksen, dürfen sich keine hoffnungen machen, dass ich verstehe, worauf sie hinaus wollen.
nein, das war gelogen. natürlich verstehe ich es. aber ich ignoriere es.
ich funktioniere einfach nicht gut in gruppen. egoismus kann auch ein konzept sein. aber nur, wenn jeder gleichermassen egoistisch sein darf.
let me be me or let it be.
gruppen machen mich wahnsinnig. gruppenzwang macht mich noch wahnsinniger. menschen, die nicht sagen können, wenn sie ein problem haben und statt dessen herumdrucksen, dürfen sich keine hoffnungen machen, dass ich verstehe, worauf sie hinaus wollen.
nein, das war gelogen. natürlich verstehe ich es. aber ich ignoriere es.
ich funktioniere einfach nicht gut in gruppen. egoismus kann auch ein konzept sein. aber nur, wenn jeder gleichermassen egoistisch sein darf.
let me be me or let it be.
04. März 2004, Rubrik: just
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das ist eine beschwerde. ich hab zwar keinerlei recht dazu, aber um solche kleinigkeiten kann ich mich jetzt nicht kümmern.
herrschaften, wenn ihr vollkommen unangekündigt und urplötlich eure icons ändert, dann erkenn ich euch nicht mehr. inzwischen tummeln sich hier so viele leute und namen waren zudem noch nie meine stärke. deshalb finde ich diese kleinen bildchen ja auch sehr sehr praktisch. mehr noch, ich finde, menschen sollten icon-shirts tragen oder wenigstens buttons. bilder kann ich mir einfach leichter merken.
ja, das hier ist das internet. da geht alles immer pfeilschnell und stillstand ist rückschritt. aber ich werfe jetzt einfach mal das wort "tradition" in die runde und hoffe, dass es diejenigen unter euch, die hier fröhlich meine denkundwiedererkennungshilfen ändern, am hinterkopf trifft. aber nicht um jemanden zu verletzen. es soll eher ein zärtlicher klaps sein, mit dem hinweis "sweet, wie soll ich dich denn finden, wenn du dir ein neues gesicht zulegst ?"
herrschaften, wenn ihr vollkommen unangekündigt und urplötlich eure icons ändert, dann erkenn ich euch nicht mehr. inzwischen tummeln sich hier so viele leute und namen waren zudem noch nie meine stärke. deshalb finde ich diese kleinen bildchen ja auch sehr sehr praktisch. mehr noch, ich finde, menschen sollten icon-shirts tragen oder wenigstens buttons. bilder kann ich mir einfach leichter merken.
ja, das hier ist das internet. da geht alles immer pfeilschnell und stillstand ist rückschritt. aber ich werfe jetzt einfach mal das wort "tradition" in die runde und hoffe, dass es diejenigen unter euch, die hier fröhlich meine denkundwiedererkennungshilfen ändern, am hinterkopf trifft. aber nicht um jemanden zu verletzen. es soll eher ein zärtlicher klaps sein, mit dem hinweis "sweet, wie soll ich dich denn finden, wenn du dir ein neues gesicht zulegst ?"
04. März 2004, Rubrik: dislikes
während ich frauen, die auffallend freundlich zu mir sind oder mir komplimente machen, gerne mal mit einem gespielt geschocktem "bräts du mich gerade an ?" bremse, hat s. eine ganz andere, aber auch sehr interessante, variante auf lager: "tut mir leid, ich hab für neue freunde leider kein potential mehr."
ich fürchte, das muss ich bei der nächsten gelegenheit auch gleich mal ausprobieren.
frau suna, das lässt sich vielleicht auch für mühsame kerle an bars anwenden. "sorry guy, für neue bekanntschaften hab ich kein potential mehr."
ich fürchte, das muss ich bei der nächsten gelegenheit auch gleich mal ausprobieren.
frau suna, das lässt sich vielleicht auch für mühsame kerle an bars anwenden. "sorry guy, für neue bekanntschaften hab ich kein potential mehr."
04. März 2004, Rubrik: likes
gestern wurde mir von s. folgendes conversations häppchen zugetragen:
"alles roger ?"
"roger ist maximal der vorname vom rabbit."
uhh, sowas mag ich. sowas mag ich wirklich.
"alles roger ?"
"roger ist maximal der vorname vom rabbit."
uhh, sowas mag ich. sowas mag ich wirklich.
04. März 2004, Rubrik: conversations haeppchen
"was freunde über einen aussagen" - ein ausgesprochen beliebtes thema bei mir. ich vertrete die meinung, dass der freundeskreis sehr viel über eine person verraten kann. du kennst einen menschen erst dann richtig, wenn du auch seine freunde kennst und vor allem weisst, wie diese leute miteinander umgehen.
wenn jemand keine freunde hat - zwar tausend bekannte, aber keine freunde - so sagt das so viel, dass das "so viel" schon beinahe an ein "alles" grenzt.
s. meinte vor kurzem, dass die aussagekraft eines freundeskreises überschätzt wird. oftmals hat man freunde aus ganz unterschiedlichen gruppierungen des alltags. stimmt zwar, aber auch das sagt etwas aus.
um der wahrheit die ehre zu geben: bei mir haben menschen oft schon einen startbonus, weil ich sie klar einem menschen zuordnen kann, den ich mag.
seit gestern abend weiss ich jedoch, was ich schon länger ahne: manchmal machen menschen einen ganz netten eindruck, dann lernt man seine/ihren freund/in - nicht eine, sondern die freundin - und der mensch verliert. verliert in der sekunde an sympathie. während er reinkommt, alle freundlich begrüsst, nett, aufgeschlossen und herzlich wirkt, kommt einige zeit später seine freundin, lächelt wohl nur, wenn man ihr eine überdosis lachgas verabreicht, sieht die zwei menschen am tisch, die sie noch nicht kennt kaum an, streckt einem dann kurz die hand entgegen und bellt zur vorstellung ihren namen dermassen zackig und schnell in die runde, dass man gewillt ist aufzuspringen und zu rufen: "sir, yes sir!"
das schicke an meinen freunden ist, dass man sie überall hin mitnehmen kann, weil sie immer einen guten und smarten eindruck machen.
wenn jemand keine freunde hat - zwar tausend bekannte, aber keine freunde - so sagt das so viel, dass das "so viel" schon beinahe an ein "alles" grenzt.
s. meinte vor kurzem, dass die aussagekraft eines freundeskreises überschätzt wird. oftmals hat man freunde aus ganz unterschiedlichen gruppierungen des alltags. stimmt zwar, aber auch das sagt etwas aus.
um der wahrheit die ehre zu geben: bei mir haben menschen oft schon einen startbonus, weil ich sie klar einem menschen zuordnen kann, den ich mag.
seit gestern abend weiss ich jedoch, was ich schon länger ahne: manchmal machen menschen einen ganz netten eindruck, dann lernt man seine/ihren freund/in - nicht eine, sondern die freundin - und der mensch verliert. verliert in der sekunde an sympathie. während er reinkommt, alle freundlich begrüsst, nett, aufgeschlossen und herzlich wirkt, kommt einige zeit später seine freundin, lächelt wohl nur, wenn man ihr eine überdosis lachgas verabreicht, sieht die zwei menschen am tisch, die sie noch nicht kennt kaum an, streckt einem dann kurz die hand entgegen und bellt zur vorstellung ihren namen dermassen zackig und schnell in die runde, dass man gewillt ist aufzuspringen und zu rufen: "sir, yes sir!"
das schicke an meinen freunden ist, dass man sie überall hin mitnehmen kann, weil sie immer einen guten und smarten eindruck machen.
04. März 2004, Rubrik: freundeskreis
eben ein spam mail mit dem betreff "don't be a fool" erhalten.
knapp dran gewesen "da hättet ihr früher schreiben müssen" zu antworten.
knapp dran gewesen "da hättet ihr früher schreiben müssen" zu antworten.
03. März 2004, Rubrik: just
manchmal braucht man urlaub. dabei kann man ruhig in seiner eigenen stadt bleiben, kann weiter zur arbeit gehen und auch sonst den gewohnten alltag weiterlaufen lassen. denn manchmal braucht man einfach urlaub von bestimmten menschen.
eine kleine auszeit. ein paar tage. oder vielleicht auch nur zwei oder drei.
ich kann fühlen, wie meine stimmung seit mittag steigt. fühlt sich an wie ein inneres thermometer, mit bunten smarties gefüllt. und es steigt und steigt und meine mundwinkel ziehen sich langsam nach oben und das lächeln bleibt wieder einfach da und ich fange an, auf meinem sessel herumzuklettern und alles andere als still und gerade zu sitzen. genau so, wie ich es doch sonst auch immer mache, wenn ich gut gelaunt bin.
und das alles nur, weil ich weiss, dass ich eine person erst morgen in einer woche wieder sehe. so ein urlaub von freunden ist doch manchmal wirklich eine schicke sache.
eine kleine auszeit. ein paar tage. oder vielleicht auch nur zwei oder drei.
ich kann fühlen, wie meine stimmung seit mittag steigt. fühlt sich an wie ein inneres thermometer, mit bunten smarties gefüllt. und es steigt und steigt und meine mundwinkel ziehen sich langsam nach oben und das lächeln bleibt wieder einfach da und ich fange an, auf meinem sessel herumzuklettern und alles andere als still und gerade zu sitzen. genau so, wie ich es doch sonst auch immer mache, wenn ich gut gelaunt bin.
und das alles nur, weil ich weiss, dass ich eine person erst morgen in einer woche wieder sehe. so ein urlaub von freunden ist doch manchmal wirklich eine schicke sache.
03. März 2004, Rubrik: in the process